Bayer im Dialog mit seinen Stakeholdern
Strategie & Management

Bayer im Dialog mit seinen Stakeholdern

Die Verwirklichung der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung erfordert eine gesellschaftsübergreifende Kommunikation und Kooperation, sei es am Standort, national oder international. Wir arbeiten dabei in ständigem Interaktionsprozess mit vielen gesellschaftlichen Gruppen: Investoren, Kunden, Analysten, Mitarbeiter, politische Entscheidungsträger, Akteure der Liefer- und Wertschöpfungskette und Nicht-Regierungsorganisationen, denn unsere Stake­holder bestimmen maßgeblich den Erfolg unseres Geschäfts. Sie nehmen zentralen Einfluss auf die Rahmenbedingungen, in denen wir agieren, sei es auf die Finanzierung unseres Geschäfts, auf unser Bild in der Öffentlichkeit – und letztlich auf den Erfolg, den wir mit unseren Produkten haben.

Systematischer Stakeholderdialog

Wir suchen deshalb systematisch den Austausch mit unseren Stakeholdern. Die aktive und differenzierte Kommunikation mit vielen unterschiedlichen Stake­holdergruppen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Wir sehen darin die Chance, uns frühzeitig auf neue Anforderungen einstellen zu können, die damit verbundenen Risiken zu vermeiden und Chancen zu nutzen. Wir wollen, dass die Kooperation für beide Seiten Mehrwert schafft: Wir nehmen Anregungen der Stakeholder ernst und in unsere Planungen und Entscheidungen auf.
Von Stakeholdern gewünschte Formen der Einbindung in die Nachhaltigkeitsarbeit
Neben den klassischen Kommunikations-Medien pflegen wir auf allen Ebenen des Konzerns und in allen Teilkonzernen und Servicegesellschaften den direkten Dialog mit den Stakeholdern. Der Austausch findet sowohl zur Bayer-Strategie der Nachhaltigkeit als auch zu spezifischen Themen statt: vor Ort bei Bayer, wie beim internationalen Lieferantentag in Leverkusen link oder auf nationaler und internationaler Ebene, wie z. B. bei der Klimapolitik link. Der Austausch wird beispielsweise in zahlreichen Multistakeholderinitiativen, Gremien auf nationaler und internationaler Ebene, Fachworkshops im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften, Messen, Podiumsdiskussionen, Vorträgen und mit unterschiedlichen Stakeholdergruppen praktiziert.
Durch unsere Mitgliedschaft in Wirtschaftsverbänden auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene bringen wir unsere Expertise in Fach- und Politikdiskussionen, wie z. B. zum Biomonitoring, konstruktiv und dialogorientiert ein. Als Organisational Stakeholder der Global Reporting Initiative (GRI) unterstützen wir die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung und setzen uns für ein transparentes und vergleichbares Reporting ein.

Regelmäßige Befragungen

Mit regelmäßigen Befragungen wollen wir die Erwartungen und Einschätzungen unserer Stakeholder ermitteln, um daraus Impulse für unsere Nachhaltigkeitsarbeit abzuleiten. Der Bayer-Nachhaltigkeitsbericht ist dabei ein wichtiges Kommuni­kationsinstrument. In einer ersten weltweiten Befragung unserer wichtigsten Stakeholder erhielten wir Anfang 2007 interessante Aufschlüsse über die Akzeptanz unserer Nachhaltigkeitsarbeit sowie über Themen, die als besonders interessant erachtet werden (Ergebnisse siehe Nachhaltigkeitsbericht 2006).
Eine Umfrage, bei der wir im August 2007 in Deutschland die Leser unseres Nachhaltigkeitsberichts befragt haben, ergab, dass über 84 Prozent diesen als gut oder sogar als sehr gut bewerten. Nicht nur zur Qualität des Berichts, auch zur Arbeit des Bayer-Konzerns äußerten sich die Befragten deutlich: Über 80 Prozent schätzen unser Nachhaltigkeitsengagement als gut bis sehr gut ein. Diese Bewertung zeigt uns, dass wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie in Einklang mit den Anliegen unserer Stakeholder sind.
Um dies auch weiterhin sicherzustellen, ließen wir Anfang 2008 von einem externen Institut eine detaillierte, telefonische Befragung unter wichtigen internationalen Stakeholdern (Analysten, Kunden, Berater, Lieferanten, NGO, Verbände/Industrievereinigungen, Wissenschaft, Behörden, Politik) vornehmen. Die von den Stakeholdern genannten Themenwünsche zur Nachhaltigkeitsstrategie sind mit den Erwartungen zur Berichterstattung vergleichbar: Schwerpunkte bilden in beiden Fällen die Themen Klima und Umwelt. Hinsichtlich der Einbindung in unsere Nachhaltigkeitsarbeit wird von den Stakeholdern der Dialog in kleinen themenfokussierten Gruppen großen Podiumsdiskussionen oder Internetforen vorgezogen.
Auch unsere Mitarbeiter sind uns als Stakeholder wichtig: Rund alle zwei Jahre werden konzernweit die Führungskräfte des Unternehmens befragt link sowie in regelmäßigen Abständen alle Mitarbeiter von ihren jeweiligen Teilkonzernen und Servicegesellschaften.
Themenwünsche der Stakeholders für zukünftige Nachhaltigkeitsberichte
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