Das Unternehmen
Zukunftswerte schaffen
Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien sind unsere Kernkompetenzen. Bayer verfolgt in allen drei Bereichen ein klares Ziel: mit innovativen Produkten den Menschen nützen, der Gesellschaft einen Mehrwert bieten und selbst Wert schaffen – im Interesse unserer Aktionäre, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der gesamten Gesellschaft in allen Ländern der Erde, in denen wir tätig sind.
Unser wirtschaftlicher Erfolg
2007 war das bisher erfolgreichste Jahr für Bayer: Mit unseren rund 5.000 Produkten konnten wir einen Umsatz von 32,4 Milliarden Euro erzielen, das Konzernergebnis (das den Gesellschaftern der Bayer AG zustehende Ergebnis nach Steuern) steigerten wir von 1,7 Milliarden Euro im Vorjahr auf 4,7 Milliarden Euro
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* Den Teilkonzernen nicht direkt zuzuordnen, z. B. Umsatzerlöse der Servicegesellschaften
Unsere Aktie
Mit einer Kurssteigerung von 53,8 Prozent hat sich die Bayer-Aktie auch im Jahr 2007 hervorragend entwickelt. Unter Einbeziehung der im Mai 2007 gezahlten Dividende von 1,00 Euro pro Aktie errechnet sich eine Performance von 56,8 Prozent in 2007. Damit belegt Bayer Platz 4 in der DAX-30-Rangliste. Das Eigenkapital des Bayer-Konzerns betrug zum 31. Dezember 2007 16,8 Milliarden Euro, wovon 16,7 Milliarden Euro den Gesellschaftern der Bayer AG zuzurechnen sind.
Ein Blick auf unsere Aktionärsstruktur spiegelt die große Bedeutung von Bayer auf den internationalen Finanzplätzen wider: Laut einer aktuellen Erhebung über den Aktienbesitz institutioneller Anleger entfallen 78 Prozent des identifizierten Kapitals auf Anleger mit Stammsitz im Ausland. 47 Prozent werden von Anlegern mit Stammsitz in den USA gehalten, 22 Prozent von Institutionen in Deutschland und elf Prozent von solchen in Großbritannien. Im vergangenen Jahr standen unser Vorstand und die Experten der Investor-Relations-Abteilung unseren Anlegern auf mehr als 60 Roadshows und Investorenkonferenzen an über 20 Finanzplätzen Rede und Antwort. In den Dialog mit unseren Anlegern treten wir zudem regelmäßig über unsere jährliche Hauptversammlung.
Am 27. September 2007 endete die Notierung der Bayer-Aktie an der New Yorker Börse (NYSE). Obwohl wir nicht mehr an die US-amerikanischen Kapitalmarktgesetze und -regelungen gebunden sind, haben wir einzelne Informationen, die wir bisher im Rahmen US-amerikanischer Vorschriften zur Verfügung gestellt haben, in den Geschäftsbericht übernommen.
Ein Blick auf unsere Aktionärsstruktur spiegelt die große Bedeutung von Bayer auf den internationalen Finanzplätzen wider: Laut einer aktuellen Erhebung über den Aktienbesitz institutioneller Anleger entfallen 78 Prozent des identifizierten Kapitals auf Anleger mit Stammsitz im Ausland. 47 Prozent werden von Anlegern mit Stammsitz in den USA gehalten, 22 Prozent von Institutionen in Deutschland und elf Prozent von solchen in Großbritannien. Im vergangenen Jahr standen unser Vorstand und die Experten der Investor-Relations-Abteilung unseren Anlegern auf mehr als 60 Roadshows und Investorenkonferenzen an über 20 Finanzplätzen Rede und Antwort. In den Dialog mit unseren Anlegern treten wir zudem regelmäßig über unsere jährliche Hauptversammlung.
Am 27. September 2007 endete die Notierung der Bayer-Aktie an der New Yorker Börse (NYSE). Obwohl wir nicht mehr an die US-amerikanischen Kapitalmarktgesetze und -regelungen gebunden sind, haben wir einzelne Informationen, die wir bisher im Rahmen US-amerikanischer Vorschriften zur Verfügung gestellt haben, in den Geschäftsbericht übernommen.
Unsere Akquisitionen 2007
Bayer HealthCare übernahm 2007 für 137 Millionen Euro eine Produktionsstätte für biotechnologische Präparate von Novartis in Emeryville, USA. Schering wird seit dem 23. Juni 2006 voll konsolidiert. Zum 31. Dezember 2007 betrug der Anteil der Bayer Schering GmbH an der Bayer Schering Pharma AG 96,3 Prozent.
Bayer CropScience akquirierte den US-Baumwollsaatgut-Hersteller Stoneville Pedigreed Seed Company. Die Gesellschaft ist seit dem 1. Juni 2007 im Bayer-Konzern voll konsolidiert, der vorläufige Kaufpreis samt Anschaffungsnebenkosten beträgt 232 Millionen Euro.
Bayer MaterialScience hat am 1. Juli 2007 den Erwerb des Polyurethanherstellers Taiwan-Ure-Tech Gruppe abgeschlossen.
Bayer CropScience akquirierte den US-Baumwollsaatgut-Hersteller Stoneville Pedigreed Seed Company. Die Gesellschaft ist seit dem 1. Juni 2007 im Bayer-Konzern voll konsolidiert, der vorläufige Kaufpreis samt Anschaffungsnebenkosten beträgt 232 Millionen Euro.
Bayer MaterialScience hat am 1. Juli 2007 den Erwerb des Polyurethanherstellers Taiwan-Ure-Tech Gruppe abgeschlossen.
Unsere Unternehmensstruktur
Bayer wurde 1863 in Wuppertal gegründet, seit 1912 hat das Unternehmen seinen Sitz in Leverkusen. Heute ist der Konzern mit rund 320 Gesellschaften auf fünf Kontinenten vertreten. Er wird geführt von einer Managementholding, unter deren strategischer Leitung die Teilkonzerne und Servicegesellschaften eigenverantwortlich arbeiten. Das operative Geschäft verteilt sich auf die drei Teilkonzerne Bayer HealthCare AG, Bayer CropScience AG und Bayer Material-Science AG. Unsere drei Servicegesellschaften Bayer Business Services GmbH, Bayer Technology Services GmbH und CURRENTA GmbH & Co. ohg (vormals Bayer Industry Services) bieten internen wie externen Kunden Unternehmensdienstleistungen an.
Unsere Führungsstruktur
Der Aufsichtsrat des Bayer-Konzerns setzt sich dem deutschen Mitbestimmungsgesetz entsprechend aus zehn Vertretern der Anteilseignerseite und zehn Vertretern der Arbeitnehmerseite zusammen. Gemäß seinem gesetzlichen Auftrag hat der Aufsichtsrat die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2007 regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Im Berichtsjahr fanden zudem Neuwahlen des Aufsichtsrats statt. Dabei haben drei Vertreter der Anteilseignerseite sowie zwei Vertreter der Arbeitnehmerseite nicht mehr für eine Wiederwahl kandidiert. An ihrer Stelle wurden neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt.
Die Weiterentwicklung der Corporate-Governance-Grundsätze im Unternehmen und die Änderungen des „Deutschen Corporate Governance Kodex“ vom Juni 2007 waren ein wichtiger Bestandteil der Aufsichtsratsarbeit im Berichtsjahr. Im Dezember 2007 konnten Vorstand und Aufsichtsrat erneut die Erklärung abgeben, dass die Bayer AG in vollem Umfang den Empfehlungen des „Deutschen Corporate Governance Kodex“ entspricht.
Die Weiterentwicklung der Corporate-Governance-Grundsätze im Unternehmen und die Änderungen des „Deutschen Corporate Governance Kodex“ vom Juni 2007 waren ein wichtiger Bestandteil der Aufsichtsratsarbeit im Berichtsjahr. Im Dezember 2007 konnten Vorstand und Aufsichtsrat erneut die Erklärung abgeben, dass die Bayer AG in vollem Umfang den Empfehlungen des „Deutschen Corporate Governance Kodex“ entspricht.
Unsere Vergütungsprinzipien
Die Gesamtvergütung des Vorstands setzt sich im Wesentlichen aus vier Komponenten zusammen: einer jährlichen Festvergütung, einer kurzfristigen variablen Vergütung, die sich als Zielvergütung auf ein Geschäftsjahr bezieht, einer langfristigen variablen Vergütung, die sich als Zielvergütung auf drei Geschäftsjahre bezieht, sowie einer betrieblichen Altersversorgung mit nach Dienstjahren wachsenden Pensionsanwartschaften. Hinzu kommen Sachbezüge und sonstige Leistungen wie z. B. Firmenfahrzeug mit Privatnutzung oder Kostenerstattung einer Gesundheitsvorsorgeuntersuchung. Die Festvergütung besteht aus zwei Teilen: einer festen Jahresvergütung und einer festen Konzernzulage. Die kurzfristige variable Vergütung für das Jahr 2007 bemisst sich zum einen an der um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge für den Konzern sowie zum anderen am gewichteten Durchschnitt der Zielerreichung der Teilkonzerne HealthCare, CropScience und MaterialScience. Die Zielerreichung der Teilkonzerne ist im Wesentlichen gekoppelt an die Planerreichung in Bezug auf das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA. Zudem fließt eine qualitative Bewertung gegenüber Markt und Wettbewerb ein. In der kurzfristigen variablen Vergütung für das Jahr 2007 ist darüber hinaus ein einmaliger individueller Sonderbonus aufgrund der besonderen Leistungen im Zusammenhang mit den strukturellen Änderungen im Bayer-Konzern enthalten.
Die Vergütung des Aufsichtsrats richtet sich nach den entsprechenden Satzungsbestimmungen, deren aktuelle Fassung von den Aktionären in der Hauptversammlung am 29. April 2005 beschlossen wurde. Die Mitglieder des Bayer-Aufsichtsrats erhalten neben dem Ersatz ihrer Aufwendungen eine feste und eine variable Vergütung. Die jährlich feste Vergütung beträgt 60.000 Euro, die variable Vergütung ist erfolgsabhängig und richtet sich nach dem Brutto-Cashflow des Geschäftsjahres, der im Konzernabschluss ausgewiesen ist. Für je angefangene 50 Millionen Euro, um die der Brutto-Cashflow den Betrag von 3,1 Milliarden Euro übersteigt, beträgt der variable Teil 2.000 Euro, insgesamt jedoch höchstens 30.000 Euro. Gemäß den Bestimmungen des Deutschen Corporate Governance Kodex werden Vorsitz und stellvertretender Vorsitz im Aufsichtsrat sowie Vorsitz und Mitgliedschaft in Ausschüssen gesondert berücksichtigt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Dreifache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache des sogenannten einfachen Satzes. Mitgliedern von Ausschüssen steht ein zusätzliches Viertel und Ausschussvorsitzenden ein weiteres Viertel des einfachen Satzes zu. Insgesamt ist die Vergütung jedoch auf das Dreifache des einfachen Satzes begrenzt. Die Vergütung der einzelnen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder legen wir jährlich im Geschäftsbericht offen.
Um die variable Vergütung von Führungskräften im Bayer-Konzern direkt an Nachhaltigkeitserfolge zu koppeln, haben wir zudem damit begonnen, Nachhaltigkeitsziele in die individuelle Zielvereinbarungen von Führungskräften zu integrieren. Unser Ziel ist es, eine enge Verknüpfung von Nachhaltigkeitszielen und variablen Gehaltsbestandteilen konzernweit umzusetzen.
Die Vergütung des Aufsichtsrats richtet sich nach den entsprechenden Satzungsbestimmungen, deren aktuelle Fassung von den Aktionären in der Hauptversammlung am 29. April 2005 beschlossen wurde. Die Mitglieder des Bayer-Aufsichtsrats erhalten neben dem Ersatz ihrer Aufwendungen eine feste und eine variable Vergütung. Die jährlich feste Vergütung beträgt 60.000 Euro, die variable Vergütung ist erfolgsabhängig und richtet sich nach dem Brutto-Cashflow des Geschäftsjahres, der im Konzernabschluss ausgewiesen ist. Für je angefangene 50 Millionen Euro, um die der Brutto-Cashflow den Betrag von 3,1 Milliarden Euro übersteigt, beträgt der variable Teil 2.000 Euro, insgesamt jedoch höchstens 30.000 Euro. Gemäß den Bestimmungen des Deutschen Corporate Governance Kodex werden Vorsitz und stellvertretender Vorsitz im Aufsichtsrat sowie Vorsitz und Mitgliedschaft in Ausschüssen gesondert berücksichtigt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Dreifache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache des sogenannten einfachen Satzes. Mitgliedern von Ausschüssen steht ein zusätzliches Viertel und Ausschussvorsitzenden ein weiteres Viertel des einfachen Satzes zu. Insgesamt ist die Vergütung jedoch auf das Dreifache des einfachen Satzes begrenzt. Die Vergütung der einzelnen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder legen wir jährlich im Geschäftsbericht offen.
Um die variable Vergütung von Führungskräften im Bayer-Konzern direkt an Nachhaltigkeitserfolge zu koppeln, haben wir zudem damit begonnen, Nachhaltigkeitsziele in die individuelle Zielvereinbarungen von Führungskräften zu integrieren. Unser Ziel ist es, eine enge Verknüpfung von Nachhaltigkeitszielen und variablen Gehaltsbestandteilen konzernweit umzusetzen.
Unsere Mitarbeiter weltweit
Der Erfolg unseres Unternehmens basiert auf dem täglichen Engagement unserer weltweit 106.200 Mitarbeiter. 36,8 Prozent davon sind an unseren Standorten in Deutschland beschäftigt. Weltweit sind 76,5 Prozent unserer Mitarbeiter in Ländern tätig, die zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gehören, 23,5 Prozent (24.874 Mitarbeiter) arbeiten in insgesamt 43 Nicht-OECD-Staaten. Darunter nimmt China mit 5.582 Mitarbeitern den ersten Rang ein, gefolgt von Brasilien (3.072) und Indien (3.000).
Der Bayer-Konzern
Der Bayer-Konzern ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Gesellschaften rund um den Globus. Auf der Karte findet sich eine Auswahl wichtiger Unternehmensstandorte.
Der Bayer-Konzern in Zahlen
| Nordamerika | Lateinamerika/ Afrika/Nahost |
Europa | Asien/Pazifik | Gesamt | |
| Umsatz (in Mio. €) | 8.161 |
4.660 |
14.353 |
5.211 |
32.385 |
| Mitarbeiter | 16.800 |
14.300 |
56.200 |
18.900 |
106.200 |
| F+E Ausgaben (in Mio. €) | 581 |
35 |
1.836 |
126 |
2.578 |
| Anzahl konsolidierte Gesellschaften |
47 |
51 |
168 |
60 |
326 |

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