Zugang zu Medikamenten
Zugang zu nachhaltiger Gesundheitsversorgung
Allen Menschen Zugang zu Gesundheitsversorgung zu ermöglichen – dafür setzt sich Bayer in einer breiten Allianz aus internationalen Organisationen, Regierungen, Unternehmen und Nicht-Regierungsorganisationen ein. Denn dieses Ziel kann nur gemeinsam erreicht werden. Bayer HealthCare kommt dabei vor allem eine Rolle bei der Bereitstellung und Entwicklung von Arzneimitteln zu.
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| Dr. Ulrich Köstlin, Mitglied des Executive Committee der Bayer HealthCare AG „Wir sehen unseren Einsatz für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung als ein zentrales Element unserer unternehmerischen Verantwortung.“ |
Partnerschaften für Gesundheit
Bayer setzt sich seit vielen Jahren für einen verbesserten Zugang zu Medikamenten ein. Denn Gesundheit ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN) als ein grundlegendes Recht festgeschrieben und bildet einen Schwerpunkt der UN-Millenniumentwicklungsziele.
„Die Grundlage unseres Engagements sind Partnerschaften“, erläutert Köstlin. „Wir wissen, dass wir das Problem der mangelhaften Gesundheitsversorgung in vielen Ländern nur gemeinsam bewältigen können. Staatliche Institutionen, zivilgesellschaftliches Engagement und die Privatwirtschaft müssen Hand in Hand gehen und ihre spezifischen Kompetenzen einbringen.“
Der Konzern ist deshalb Teil zahlreicher „Public Private Partnerships“ (PPP), die zum Ziel haben, den Zugang zu Arzneimitteln zu erleichtern, die Gesundheitsaufklärung zu verbessern, durch Schulungen den Kenntnisstand der „Health Care Provider“ – der Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen – zu erhöhen sowie gemeinsam Medikamente in neuen Indikationen zu entwickeln.
Ein wichtiger Partner für Bayer ist die Weltgesundheitsorganisation WHO, mit der das Unternehmen in zwei Projekten kooperiert: Im Kampf gegen die Chagas-Krankheit unterstützt Bayer die WHO in ihrem Bemühen, diese parasitäre Infektion in Lateinamerika bis 2010 zu eliminieren. Dafür stellt der Pharmakonzern kostenlos 2,5 Millionen Tabletten mit dem Wirkstoff Nifurtimox sowie zusätzliche finanzielle Mittel für die nächsten fünf Jahre zur Verfügung. Zur Eindämmung der Schlafkrankheit, die in Afrika fast 60 Millionen Menschen bedroht, erhält die WHO seit 2002 kostenlos Arzneimittel mit dem Wirkstoff Suramin.
Mit Innovationen zu Lösungen
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Handlungsbedarf besteht auch bei sogenannten vernachlässigten Krankheiten, insbesondere Tropenkrankheiten. Bayer HealthCare beteiligt sich im Rahmen einer Arbeitsgruppe des internationalen Pharmaverbands (IFPMA) an der Entwicklung übergreifender Projekte, um die Erforschung von bisher nicht ausreichend behandelbaren Tropenkrankheiten zu fördern. Unterstützt werden auch klinische Studien der WHO, in denen die Eignung des ursprünglich für die Behandlung der Chagas-Krankheit entwickelten Wirkstoffs Nifurtimox zur Bekämpfung der Schlafkrankheit untersucht wird. Bayer CropScience kooperiert zudem mit dem „Innovative Vector Control Consortium“ (IVCC) bei der Erforschung neuer effektiver Lösungen im Kampf gegen Malaria und andere Krankheiten, die durch Insekten übertragen werden. Aktuell laufen zwei Forschungsprojekte – eines zum Schutz von Innenräumen vor den Überträgern, ein zweites zur Lösung des Resistenzproblems vorhandener Wirkstoffe.
Bei der Neu- und Weiterentwicklung seiner Präparate prüft Bayer auch, inwieweit es deren Anwendungsspektrum erweitern kann, um sie für die Behandlung vernachlässigter Krankheiten nutzbar zu machen.
Zukunftsorientierte Familienplanung
Frauengesundheit und Familienplanung sind zentrale Themen für eine weltweit bessere Gesundheitsversorgung. „Wir möchten auch mittellosen Frauen eine selbstbestimmte Familienplanung ermöglichen, die Mütter- und Kindersterblichkeit senken und die Position von Frauen in der Gesellschaft stärken“, sagt Köstlin. Bayer unterstützt insbesondere Frauen in Entwicklungsländern, um ihnen einen Zugang zu verschiedenen Methoden der Familienplanung zu ermöglichen, unabhängig von ihrem Einkommen. Im Rahmen dieser Programme stellt Bayer Familienplanungs-Organisationen orale Verhütungsmittel zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Außerdem werden Implantate und Intrauterin-Systeme abgegeben. Die Verteilung vor Ort gewährleistet ein globales Netzwerk staatlicher und nicht-staatlicher Organisationen, u. a. der „United Nations Population Fund“ (UNFPA) und die „International Planned Parenthood Federation“ (IPPF). Um die Kooperation von Politik, Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen, Wissenschaft und Industrie voranzutreiben, organisiert der Konzern in Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern, so mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) und der IPPFdie jährliche Konferenz „Internationaler Dialog Bevölkerung und nachhaltige Entwicklung“. Im Dezember 2007 wurde Bayer als erster Industriepartner Mitglied in der „Reproductive Health Supplies Coalition“ (RHSC), einem Zusammenschluss multilateraler Organisationen, Stiftungen und Nicht-Regierungsorganisationen. Da Bayer im Bereich der Familienplanung auf langjährige Erfahrung und große Kompetenz zurückgreifen kann, möchte der Konzern sein Engagement für eine selbstbestimmte Familienplanung weltweit weiter ausbauen.
Der Zugang zu Medikamenten ist nur ein Punkt aus einer Reihe von Faktoren, die zur Gewährleistung einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung ineinandergreifen müssen. Sie kann somit nicht vom Hersteller der Medikamente alleine geleistet werden.
So ist eine entsprechende Infrastruktur wie beispielsweise befahrbare Straßen und Transportmittel als Basis im jeweiligen Land eine der Voraussetzungen. Die Gesundheitsinfrastruktur, d. h. Krankenhäuser oder Behandlungsräume, ist zur erfolgreichen Behandlung ebenso wichtig wie ausreichendes medizinisches Personal – Ärzte und Krankenpfleger. Ebenso ist es erforderlich, die Patienten im Umgang mit den Arzneimitteln, in der richtigen Anwendung oder Behandlungsdauer, zu unterrichten.
Regierungen, zwischenstaatliche Institutionen, Hilfsorganisationen und gegebenenfalls andere Industriesektoren müssen in „Public Private Partnerships“ (ppp) zusammenwirken, um diese Herausforderungen effizient zu bewältigen.
So ist eine entsprechende Infrastruktur wie beispielsweise befahrbare Straßen und Transportmittel als Basis im jeweiligen Land eine der Voraussetzungen. Die Gesundheitsinfrastruktur, d. h. Krankenhäuser oder Behandlungsräume, ist zur erfolgreichen Behandlung ebenso wichtig wie ausreichendes medizinisches Personal – Ärzte und Krankenpfleger. Ebenso ist es erforderlich, die Patienten im Umgang mit den Arzneimitteln, in der richtigen Anwendung oder Behandlungsdauer, zu unterrichten.
Regierungen, zwischenstaatliche Institutionen, Hilfsorganisationen und gegebenenfalls andere Industriesektoren müssen in „Public Private Partnerships“ (ppp) zusammenwirken, um diese Herausforderungen effizient zu bewältigen.
Patentschutz sichert Forschung
Ohne einen wirksamen Schutz des geistigen Eigentums gäbe es keinen Anreiz für Unternehmen wie Bayer, in die aufwendige und ökonomisch risikoreiche Entwicklung neuer Arzneimittel zu investieren. Patente ermöglichen es den forschenden Unternehmen, einen Anteil der beträchtlichen Aufwendungen wieder einzuspielen – darunter auch die Kosten für Projekte, die nie die Marktreife erlangten. „Wir sind davon überzeugt, dass nur ein wirksamer Patentschutz notwendige Innovationen ermöglicht“, betont Köstlin. Dazu gehört auch die Einhaltung der Regeln des TRIPS-Abkommens (Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights), das die Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums in nationalen Rechtssystemen zum Ziel hat. Um es auf den Punkt zu bringen: Patentschutz und der Zugang zu günstigen Arzneimitteln schließen einander nicht aus.
Individuelle Preisgestaltung
Selbstverständlich ist sich Bayer bewusst, dass auch der Preis von Medikamenten eine wichtige Rolle im Einsatz für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung spielt. „Deshalb haben wir eine differenzierte Preisstrategie entwickelt, die sich an der wirtschaftlichen Situation des jeweiligen Landes orientiert. Durch individuelle Vereinbarungen mit den Regierungen der Länder stellen wir sicher, dass auch Patienten in ärmeren Ländern unsere innovativen Medikamente erhalten können. In einigen Ländern geben wir unsere Medikamente sogar kostenlos ab“, erläutert Köstlin die differenzierte Preisgestaltung von Bayer.
Da Schwellenländer häufig von großer sozialer Ungleichheit geprägt sind, hat der Konzern zudem spezielle Patientenhilfsprogramme in Schwellenländern, aber auch in einzelnen Industrieländern gestartet, um den Menschen, die sich bestimmte Medikamente nicht leisten können, den Zugang dazu zu ermöglichen. Ein solches Programm läuft derzeit beispielsweise in Asien für ein Medikament zur Behandlung von Nierenkrebs, das den Wirkstoff Sorafenib enthält. Ein weiteres Programm ermöglicht bedürftigen Multiple-Sklerose-(MS)-Patienten in den USA, ihre Krankheit kostengünstig behandeln zu lassen.
In den ärmsten Ländern setzt Bayer derzeit keine Patentrechte durch und beabsichtigt auch in naher Zukunft nicht, dort Patentrechte anzumelden. Zudem sind heute rund 95 Prozent der in der „Essential Drug List“ der WHO aufgeführten notwendigsten Medikamente patentfrei. Damit können Generikahersteller diese Produkte nachahmen. Für viele Krankheiten, unter denen die Menschen in den Entwicklungsländern leiden, stehen also zusätzlich patentfreie, preiswerte Arzneien zur Verfügung.
Da Schwellenländer häufig von großer sozialer Ungleichheit geprägt sind, hat der Konzern zudem spezielle Patientenhilfsprogramme in Schwellenländern, aber auch in einzelnen Industrieländern gestartet, um den Menschen, die sich bestimmte Medikamente nicht leisten können, den Zugang dazu zu ermöglichen. Ein solches Programm läuft derzeit beispielsweise in Asien für ein Medikament zur Behandlung von Nierenkrebs, das den Wirkstoff Sorafenib enthält. Ein weiteres Programm ermöglicht bedürftigen Multiple-Sklerose-(MS)-Patienten in den USA, ihre Krankheit kostengünstig behandeln zu lassen.
In den ärmsten Ländern setzt Bayer derzeit keine Patentrechte durch und beabsichtigt auch in naher Zukunft nicht, dort Patentrechte anzumelden. Zudem sind heute rund 95 Prozent der in der „Essential Drug List“ der WHO aufgeführten notwendigsten Medikamente patentfrei. Damit können Generikahersteller diese Produkte nachahmen. Für viele Krankheiten, unter denen die Menschen in den Entwicklungsländern leiden, stehen also zusätzlich patentfreie, preiswerte Arzneien zur Verfügung.
Kampf gegen Fälschungen
Ein großes Problem für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung stellen Medikamentenfälschungen dar. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass in Entwicklungsländern bis zu zehn Prozent der Arzneimittel Fälschungen sind. In bestimmten Gebieten Afrikas, Asiens und Südamerikas sollen sogar mehr als 30 Prozent der gehandelten Arzneimittel Fälschungen sein. Diese enthalten oft nicht die notwendigen Wirkstoffe oder schädliche Bestandteile. Fälschungen verletzen daher nicht nur Eigentumsrechte, sondern stellen auch eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit – in vielen Fällen sogar für das Leben – der Patienten dar. „Der Kampf gegen Produktfälschungen erfolgt gleichermaßen im Interesse der Patienten wie auch des Unternehmens selbst“, betont Köstlin.
Bayer ist Gründungsmitglied der „European Alliance for Access to Safe Medicines“ (EAASM), die für das Recht der Patienten auf den Zugang zu sicheren Arzneimitteln eintritt. Dazu steigert die Allianz das Bewusstsein für die Risiken gefälschter und minderwertiger Arzneimittel, macht die Mängel der gegenwärtigen Gesetzgebung und ihrer Umsetzung deutlich und setzt sich für einen besseren Patientenschutz in Europa ein. Parallel dazu unterstützt Arthur J. Higgins, Vorstandsvorsitzender der Bayer HealthCare AG, als Präsident des Europäischen Pharmadachverbands EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations), Bestrebungen, die Sicherheit von Medikamenten zu verbessern. Dies soll u. a. durch eine verbesserte Rückverfolgbarkeit von Medikamenten erfolgen. Hierzu plant die EFPIA für 2008 eine Pilotstudie in einem europäischen Land mit dem Ziel, das sogenannte 2-D-Datenmatrix-Barcoding – also die Verwendung spezieller Strichcodes – als Standard für alle Arzneimittelpackungen zu testen. Dieses System, das in den nächsten Jahren europaweit zum Einsatz kommen soll, würde die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte ermöglichen.
Bayer ist Gründungsmitglied der „European Alliance for Access to Safe Medicines“ (EAASM), die für das Recht der Patienten auf den Zugang zu sicheren Arzneimitteln eintritt. Dazu steigert die Allianz das Bewusstsein für die Risiken gefälschter und minderwertiger Arzneimittel, macht die Mängel der gegenwärtigen Gesetzgebung und ihrer Umsetzung deutlich und setzt sich für einen besseren Patientenschutz in Europa ein. Parallel dazu unterstützt Arthur J. Higgins, Vorstandsvorsitzender der Bayer HealthCare AG, als Präsident des Europäischen Pharmadachverbands EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations), Bestrebungen, die Sicherheit von Medikamenten zu verbessern. Dies soll u. a. durch eine verbesserte Rückverfolgbarkeit von Medikamenten erfolgen. Hierzu plant die EFPIA für 2008 eine Pilotstudie in einem europäischen Land mit dem Ziel, das sogenannte 2-D-Datenmatrix-Barcoding – also die Verwendung spezieller Strichcodes – als Standard für alle Arzneimittelpackungen zu testen. Dieses System, das in den nächsten Jahren europaweit zum Einsatz kommen soll, würde die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte ermöglichen.
Integrierte Strategie
Um seine Aktivitäten in Zukunft noch weiter auszubauen und ideal abzustimmen, entwickelt der Konzern im Augenblick eine integrierte Strategie zum Thema Gesundheitsversorgung. „Wir sehen unseren Einsatz für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung als ein zentrales Element unserer unternehmerischen Verantwortung“, unterstreicht Köstlin. „Bayer wird deshalb auch in Zukunft seinen Beitrag leisten, damit die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen erreicht werden.“
Arzneimittelforschung bei Bayer
2007 haben wir bei Bayer HealthCare 1,7 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Im Zusammenhang mit der Integration von Schering in das Segment Pharma von Bayer HealthCare wurde die Organisation unserer globalen Pharmaforschung und -entwicklung an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst und strategisch neu ausgerichtet. Wir konzentrieren uns in der Wirkstofffindung künftig auf die vier Wachstumsbereiche Onkologie, Kardiologie, Women’s Healthcare und Diagnostische Bildgebung.
Bewusstsein für Gesundheitsrisiken schärfen
Neben einem verbesserten Zugang zu Medikamenten spielt die Aufklärung eine zentrale Rolle im weltweiten Kampf gegen Krankheiten. Deshalb setzt sich Bayer für Gesundheitsaufklärung ein: In Indien, dem Land mit den meisten Diabetes-Kranken weltweit, hat Bayer HealthCare gemeinsam mit zwei Partnerunternehmen und der internationalen Organisation „Projekt hope“ ein Aufklärungs- bzw. Präventionsprogramm ins Leben gerufen, das „India Diabetes Educator Project“. Es bietet Schulungsmaßnahmen für mehr als 5.000 Heilberufler, um zur verbesserten Prävention und Behandlung von Diabetes beizutragen. Zudem hat sich Bayer vor Jahren der „Global Business Coalition on HIV/AIDS, Tuberculosis and Malaria“ (GBC) angeschlossen. In China führt Bayer beispielsweise Gesundheitsaufklärungs-Programme für Mitarbeiter zu HIV durch.
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| Dr. Gill Greer, Generaldirektorin der IPPF (International Planned Parenthood Federation) |
dienstleistungen und Produkte. Ohne dies werden wir die Millenniumentwicklungsziele nicht erreichen.
Damit eine nachhaltige Entwicklung gefördert und die Müttersterblichkeit gesenkt werden kann, sind kostengünstige Maßnahmen notwendig, die helfen, die medizinische Grundversorgung weltweit zu verbessern. Dazu zählen gute Dienstleistungen ebenso wie ausreichende Informationen und Produkte im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und der Verhütung. Auf Basis des weltweiten Bekenntnisses zu den Millenniumentwicklungszielen müssen wir die notwendigen politischen Rahmenbedingungen und finanziellen Förderungsmöglichkeiten schaffen, um Programme zu ermöglichen, die das Leben von Millionen Frauen, Männern und Jugendlichen tatsächlich verbessern.
Denn die nationalen Gesundheitssysteme können nur durch ein integriertes Vorgehen von staatlichen Instanzen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Wirtschaft gestärkt werden. Dass eine solche Zusammenarbeit funktioniert, zeigt Bayer HealthCare, mit dessen langjähriger Hilfe wir bereits in vielen Entwicklungsländern, aber auch in Schwellen- und Industrieländern zur Verbesserung der reproduktiven Gesundheit beitragen konnten. In Zukunft sollten Pharmaunternehmen, darunter Bayer HealthCare, den ganzheitlichen Ansatz der Gesundheitsversorgung weiter ausbauen: Besonders wichtig ist hier die Berücksichtigung von Diversity-Aspekten wie Kultur und Religion auf lokaler Ebene, einschließlich der Bedürfnisse von armen Menschen und Randgruppen.

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